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Luxkalif Seite 12

Ich halte mir etwas Reserve auf der Seite 11 und deshalb hier die neue Seite 12.
Grund: Seit zig Jahren lümmelt sich bei mir im Regal ein uraltes englisches Batterieradio herum, Aufschrift "World", vermutlich der Hersteller, es montiert alte englische Batterieröhren für 2 Volt Heizung vom Typ PM xxx. Das Gerät ist ein Rückkoppler, und funktioniert, empfängt problemlos. Habe damals , wie üblich, aus Schrott-Teilen ein Netzteil gebaut. Hier in Trient gibt es einen Kunden, der mich seit Jahren belagert, ihm das Gerät zu verkaufen, würde dafür auch 400 Teuronen abdrücken, nur habe ich bisher  keine Lust das Radio zu verkaufen, da es mir gefällt.
Das Gerät montiert 2 Röhren, die PM1HF und die PM1LF, der Lautsprecher ist ein Freischwinger, die Ua ist circa 70 V auf der Endstufe und circa 35 Volt auf der Vorstufe, die Rückkopplung setzt sehr weich ein, der Empfang am Abend ist gut mit meiner 12 m Langdraht auf dem Dach, circa 6 Sender kommen klar und gut trennbar ein. Natürlich ist die NF-Leistung im Bereich von 100-200mW, aber der empfindliche Lautsprecher gibt das gut und lautstark wieder. Ich habe im Eingang damals alte Ko's vom Tschnerell Patton der US-army eingebaut, die werde ich noch ändern, da ich jetzt im Keller noch Originalko' s in einer meiner vielen Kartons gefunden habe, alles andere im Gerät ist original, auch die Trafokopplung mit einem NF-Trafo 1:3,5.
Komme immer nur abends dazu jetzt irgendetwas zu basteln, mein ECL82 Brüllwürfel ist so gut wie fertig, funktioniert, getestet und bin auch damit zufrieden, fehlen noch ein paar Feinarbeiten am Amp, aber da der Kunde mich belagert und heute kam, um das Gerät zu sehen und zu hören, habe ich es aus dem Regal geholt. Er war ganz begeistert vom dem Radio und wollte es gleich mitnehmen, ich habe dann aber nein gesagt, auch nachdem er den Kaufpreis auf 500 Euro erhöhte. Alter Bergbauer ist stur, das Gerät bleibt im Regal, es ist schön, funktioniert und passt in meiner Sammlung der Batteriegeräte. Vom Baujahr her schätze ich das Teil zwischen 1928 und 1930 ein, das waren diese typischen Strand- und Picknickempfänger der damaligen Zeit. Viel Batterie und Gewicht, aber damals kam man mit dem Rolls-Royce oder der Kutsche ja noch bis an den Strand. Falls jemand Angaben zum Hersteller machen kann, wäre ich natürlich glücklich.
      


 
 



Ausser dem Ein - Aus hat das Teil noch einen Grammophonanschluss mit entsprechendem Umschalter



Frontansicht, mit Schaltern, Skala und Rückkopplungsdrehknopf, scheint original zu sein, da die Achse nicht 6mm hat sondern 7mm im Durchmesser hat, europäische und selbst amerikanische (6,25mm) Knöpfe passen nicht auf die Achse.





Rückansicht mit Netzteil, die Ko' s vom Us-army signalcorps werden noch ausgetauscht.





Netzteil aus Altteilen, massiv gefiltert, das Gerät arbeitet brummfrei und hat 2 Batterien für die negative Ug1 der Endstufe ( - 3 Volt)





Die beiden "Hochleistungs" Batterieröhren für 2 Volt Heizung




Chassisansicht mit der grossen horizontalen Empfangsspule




Antenneneingänge und Erdung
 


Heute Neuzugang auf der Werkbank, ein Zenith G503 mit der Flip Up Skala,
Das Radio empfängt und brummt, hat aber die typischen Fehler aller dieser alten US-Batteriegeräte.
Der Netzgleichrichter, natürlich Selen, ist verbraucht, die Spannungen sind alle zu niedrig, so haben die Röhren anstatt 1,4 Volt Heizspannung des Serienheizkreises  nur noch zwischen 0,8 und 0,9 Volt, natürlich ist der grösste Teil der Koppelkondensatoren faul und muss getauscht werden. Das Radio montiert als Mischröhre die famose 1L6 und hat eine HF Vorstufe mit 1U4, also das typische Standardchassis, bei dem Gerät heisst das 5G41, Empfangsbereich ist Broadcast also Mittelwelle. Arbeit für die langen Winterabende, der Kunde hat keine Eile mit der Reparatur. Ich selbst besitze das gleiche Gerät, auch dort waren die Standardeingriffe notwendig, die Reparaturen diese kleinen US-Radios funktionieren fast wie am Fliessband, immer die gleichen Fehler: Selengleichrichter mit 1N4007 überbrücken und Serienvorwiderstand für 110 Volt, sonst wird mit dem Sandteil die Spannung zu hoch, Heizkreiswiderstände und Anodensiebwiderstand überprüfen, Elkos überprüfen, der 200 uf 15 Volt im Heizkreis ist immer zu ersetzen, dann die Ko's austauschen, Widerlinge kontrollieren, eben halt Fliessbandarbeit.

 

 

 

 


 



Man beachte, das US-Allstromgeräte niemals einen Netzpol am Chassis hatten, die Geräte arbeiten alle mit separatem Massebus, das Chassis ist nur einmal mit einem Trennkondensator  mit dem Massebus verbunden, des wegen waren diese Geräte auch immer berührungssicher, in diesem Falle ist das der C18 mit 0,05 uf. Die Schaltbilder für diese Geräte sind leicht zu finden, sie befinden sich alle in der berühmten Sammlung von John F.Rider und sind im Internet auf nostalgiaair.com eingestellt.
 


 
 Originalansicht des Gerätes, wie üblich ist die Plexiglasskala gerissen, da die Drehknöpfe zu weit vorstanden, beim Schliessen der FlipUp Skala drücken die dann gegen das Plexiglas, sehr selten findet man ein Gerät ohne defekte Skala- Abdeckung



 

Chassis Ansicht, die rote Röhre ist die 1L6




Die 2 üblichen Verdächtigen sind sofort gefunden, der 50nF Ko ist total faul, der ging vom Pluspol des Selen- gleich-riecht-er auf den Massebus des Gerätes ( Zur Erinnerung: US- Allstromgeräte haben nie einen Netzpol am Chassis, sondern am separaten Massebus des Gerätes, das Chassis ist nur einmal mit einem Ko zum Massebus verbunden, meistens ein 50nf gegen Brummeinstreuungen). Der 2. Übeltäter ist immer der Gleichrichter, der ist bei den Geräten immer hin, man lötet eine 1N4007 über die beiden Pole und lässt den alten Gleichrichter drin, wichtig ist in Reihe mit der 1N4007 wechselstromseitig ( also netzseitig 110V) ein Schutzwiderstand von 47 Ohm 5 Watt einzulöten, sonst werden die Heizspannungen der Röhren zu hoch. Man kontrolliere dann die Heizspannungen der Röhren, die sollten bei circa 1,35 bis maximal 1,4 Volt liegen, ggf. den Schutzwiderstand anpassen.
 

Auf vielfachen Wunsch meiner Fans stelle ich hier zwischendurch ein paar Bilder alter englischer Batteriegeräte ein, gebaut Ende der zwanziger, Anfang dreissiger Jahre des vorigen Jahrhunderts, alle diese Geräte waren sogenannte Picknick oder Strandgeräte und funktionierten mit Batterien, dazu benötigte man 3 Stück: Die Heizbatterie meistens 2 oder 4 Volt, die Gridbatterie für die Erzeugung der negativen Gittervorspannungen und die Anodenbatterie, meist mit verschiedenen Spannungsabgriffen zwischen 30 V und 120 Volt maximal.
 




5 Röhrenempfänger mit eingebauter Rahmenantenne und Freischwingerlautsprecher, Modell Jupiter 5 für Langwelle und Mittelwelle, circa 1928-1929





Rolls Caydon 1929, Modell Ranger,MW und LW






Kompakter Wayfarer Radio, baute schon kleiner, trotzdem waren die Batterien schön schwer






Pye Radio von 1931, das Gerät war eines der Ersten, das in der HF Stufe eine Tetrode verwendete. Die Fa. Pye hatte ab 1941 schwerwiegende Imageprobleme aufgrund des Firmensymboles der aufgehenden Sonne, die Japaner hatten soeben Pearl Harbour überfallen, das war schlecht für das Geschäft
 

Batterien laden, aufgrund einiger Mail hier ein einfaches Ladegerät mit  IU  Charakteristik, hier der Vorschlag: Ladeendspannung einstellen auf 13,8 V, Strombegrenzung zwischen 4 und 5 A, man kann  den L200 verwenden.
 


Auch hier ist der Eingang immer ein altes Laptopnetzteil mit 19 V und 4,7-5 A Strom




Ok, ich bin ein totaler Schrotti, alles was ich auf dem Wertstoffhof finde, verwende ich auch, ein altes Laptopnetzteil mit 19V- 4,7A, ein alter PC-CPU Kühler mit Lüfter, usw usw..
Ich habe zwischenzeitlich die Schaltung mit dem LM317 entfernt, nach Auskunft der Fachleute sind diese Schaltungen mit dem Bypass Transistor wohl mehr oder weniger alle ein grosser Murks. Deswegen habe ich nur die Schaltung mit dem L200 auf der Seite gelassen, diese funktioniert sehr zuverlässig, habe diese schliesslich schon mehrfach so gebaut und sie arbeitet zuverlässig.
Inzwischen wächst das neue Ladegerät für meine Batterien auf dem Lande, auf dem Probestand hat es den Test schon bestanden, anstatt des Trafos habe ich misstrauisch wie ich nun einmal bin, am Eingang eine 24 V Batterie 100Ah angeschlossen, um evt.Regeleffekte des Schaltstörnetzteiles zu eleminieren, das Teil regelt begnadet. Bei den angegebenen Werten im Schaltbild regele ich die Spannung zwischen circa 13,1 V und 14,7 V, die Strombegrenzung setzt bei circa 4 A ein (etwas weniger) aber der Circawert reicht mir.
Jedenfalls funktioniert dieses Ladegerät mit dem L200, und bei der Fremdkühlung werden der BD250 und der L200 nicht einmal handwarm.
 


 
 
Bild vom Zusammenbau, habe die Batterie abgeklemmt und alles vorbereitet für den den Aufbau im Holzkasten. Schaltstörnetzteil 19V, 4,7A und kleines Netzteil mit 2 Ausgängen (10 Volt und 9 Volt) um den Lüfter und um das Messinstrument zu versorgen, unten rechts im Bild die Platine mit LM317 für die 5 Volt. Das Messinstrument braucht immer eine unabhängige Versorgung mit 5 Volt!


Schlussendlich sandte mir Urs eine Schaltung mit dem LM317 zu, die über eine effektive Strombegrenzung verfügt und bestens funktioniert. Die Schaltung ist auch kurzschlussfest und die Strombegrenzung setzt präzise ein. Ich habe diese Ladeschaltung etwas abgeändert bezüglich der verfügbaren Bauteile, ich verwendete einen BD140 mit kleinem Kühlblech in der Strombegrenzung, einen BD250 als externen Regeltransistor (es geht auch der MJ2955) und im Ausgang baute ich eine Schottkydiode PBYR 4510 als Schutzdiode für die digitalen Instrumente und als Verpolungsschutz ein. Daher muss man die Ausgangsspannung auf 14,3 V einstellen, um an den Batteriepolen effektiv 13,8 V zu haben.
 


 
Hier die geringfügig geänderte Schaltung vom Urs. Der Ladestrom beträgt 2,8 A, man müsste, so glaube ich, den 0,33 R erniedrigen, um mehr Ladestrom zur Verfügung zu haben, z. B. auf 0,22 R. Der BD250 und der LM317 sitzen auf einem grossen gemeinsamen Kühlblech und werden noch mit einem direkt angebauten Lüfter gekühlt.
Trotz vieler Versuche aber habe ich es nicht geschafft, den Strom auf die gewünschten 3,5 A bis 4 A zu erhöhen mit dieser Schaltung und den darin verwendeten Bauteilen.
Daher baute ich mir ein 2. Ladegerät mit dem L200 und dem BD250 wie oben beschrieben, da ich gleichzeitig immer 2 Stück 12 Volt Batterien laden muss.
Mit der L200 Schaltung kann man wirklich nichts verkehrt machen, diese funktioniert sofort und wirklich sehr gut.




 



 
 
Hier 2 Bilder vom fertigen Ladegerät, es hat 2 umschaltbare Bereiche, damit kann ich dann sowohl 6 V als 12 V Batterien abdecken. Ich habe am Ausgang ( Pluspol im Gerät) noch eine Schutzdiode geschaltet gegen Verpolung, daher muss man die Ladespannung auf 14,3 Volt einstellen, an den Batteriepolen liegen dann maximal 13,8 Volt.
 
 
Elektronik in der Landwirtschaft

Meine Frau besitzt eine Menge Land am Gardasee, vor allem eine Olivenplantage mit mehr als 270 Bäumen, das Ernten der Oliven ist Knochenarbeit, von daher ist jedes Werkzeug, das die Arbeit erleichtert willkommen. Um die Oliven von den Bäumen zu bekommen, braucht man einen Olivenschüttler, der mit einer elektronischen Steuerplatine und einer 12 Volt Autobatterie betrieben wird. Da dieser Alleinanbieter der Ersatzteile für seine Steuerplatine mehr als 200 Euro verlangt ( meine war nach 2 Jahren defekt, irgendein step up chip durchgebrannt) habe ich mit überlegt, dieses Geld zu sparen und selbst eine Lösung zu finden, die ich dann auch sehr preisgünstig fand. Der DC-Motor, so ergaben meine Messungen, wird mit 46 Volt betrieben, max. 50 Watt. Bei 12 Volt Eingang benötigt man daher eine step up boost Platine mit Strombegrenzung, die ich für schlappe 16 Euro importierte. Natürlich braucht man eine automatische Strombegrenzung, da der Schüttler sich in den Zweigen natürlich verhaken oder blockieren kann. Diese Platine hat eine einstellbare Begrenzung und sie funktioniert begnadet. In China wird wahrscheinlich niemand daran gedacht haben, das man diesen Schaltkreis auch zur Olivenernte missbrauchen kann. Eine 12 Volt 60Ah Batterie reicht für einen Tag Arbeit, ich habe mehrere gebrauchte Batterien immer geladen, deswegen auch der Thread mit den Ladegeräten. Bei 12 Volt Eingangsspannung liefert die Platine 120 Watt am Ausgang und wird bei Dauerbetrieb kaum warm. Gegen Verpolung habe ich am 12 Volt Eingang eine dicke Schottkydiode geschaltet für 45 Volt und 25 A.
Gewusst wie, man muss sich halt selbst helfen in der Landwirtschaft.
 




Der Olivenschüttler, die 6 Stangen oszillieren und drehen sich, das Werkzeug ist sehr effizient




Der step up booster, , minimale Eingangsspannung ist 10 Volt, der Ausgang ist bis 80 Volt regelbar, bei 12 Volt ist die Nennleistung am Ausgang noch 120 Watt


Seuchenherde im Haushalt beseitigen!

Kauft man heute elektronische Kleingeräte oder Zubehör, so haben diese bestimmt kein traditionelles Netzteil mit Trafo mehr, sondern diese kleinen kompakten SNT's auch Schaltnetzteile genannt. Ich bezeichne diese immer als Schaltstörer, sie sind wahre Elektrosmog Seuchenherde und stören alles mit ihrem hochfrequenten Magnetfeld. Gesund sind diese Geräte nach meiner Meinung garantiert nicht. Ordentliche Schaltnetzteile gibt es natürlich auch, aber die haben einen anderen Preis und sind auch ordentlich entstört bzw. geschirmt. Ich eleminiere diese Geräte grundsätzlich, ein kleiner Trafo und ein LM317 mit gut gesiebter Gleichspannung stören nicht und das hochfrequente Magnetfeld ist beseitigt. Kein Pfeifen und Sirren mehr im Radio zu hören.


 

Im oberen Bild ein Beispiel eines billig gebauten kleinen SNT, diese Teile sind wirkliche Seuchenherde, ungeschirmt wie diese sind stören sie breitbandig auf fast allen Frequenzen, darunter ein mit LM317 stabilisiertes und gut gefiltertes Netzgerät eingeregelt von 12 V auf 9 Volt für den Ethernet switch des PC


Man kann dieses Problem der Elektrosmog Verseuchung relativ leicht lösen, es existiert insbesondere im Bereich des PC, Laptop oder Netbook, und auch Tablet, I-Phone und alle anderen Kleinverbrauchern  der Consumer Elektronik. Ein simples aber gut gesiebtes Netzteil mit Linearreglern löst das Problem endgültig. Dafür verwendet man für kleineren Leistungsbedarf den LM317, um Kühlprobleme einzugrenzen bis circa 0.5-1 A, dadurch bauen die Netzteile klein und kompakt, natürlich sollte man die Verlustleistung von vornherein eingrenzen durch richtige Wahl der Sekundärspannung des kleinen Transformators, für 9 Volt DC nehme man einen mit maximal 12 V AC, für 12 V DC maximal einen mit 14-15V AC, für 5 V maximal einen mit 8-9V AC. Die Linearregler verbrauchen intern circa 2,5 V dazu kommt der Spannungsabfall am Gleichrichter von circa 0.6-1 V, ausprobieren hilft um das Ergebnis zu optimieren. Für grösseren Strombedarf reicht der LM350 oder der LM338. Externe Festplatten brauchen in der Regel 1- 1,5 A Strom bei 12 Volt, Ethernit switch und Modem zwischen 0,3 und 1,0 A bei 12 Volt, USB Hubs für USB 2 in der Regel 5 Volt aber bis zu 3,5 A will man alle Ausgänge gleichzeitig benutzen. Die mitgelieferten Netzteile dieser Hubs sind ein Skandal, bei 4 Ausgängen benötigt man mindestens 2 A, bei 7 Ausgängen 3,5 A, das liefern diese nie und sind die reinsten Breitbandstörer im Haushalt!!!! USB 3 Hubs brauchen in der Regel 12 Volt als Stromversorgung und auch mehr Strom, da USB 3 wesentlich potenter ist. Hier sollte man dann industrielle und gut geschirmte Industrieschaltnetzteile einsetzen, man hat stabile Spannung und mehr als genügend Strom zur Verfügung. Diese SNT bauen auch ziemlich kompakt. Das beiliegende Netzteil der USB-Hubs ist schnellstens zu entsorgen, man nehme einen 1-2 Kg Hammer und der Rest kommt in die Werthof Tonne.
Hat man eine stabile und gut gefilterte Stromversorgung funktioniert das angeschlossene Gerät auch wesentlich besser. Das weiss aber Otto-Normalverbraucher (neudeutsch Konsumer) nicht, die mitgelieferten Netzteile dieser elektronischen Kleingeräte aller Art (über Handy, I-Phone, Laptop, Netbook, Tablet, Licht-Dimmer und und und!!) sind Cent-Artikel, also Schrott, verseuchen die Umwelt, in einem Haushalt ohne diesen modernen Elektroschrott ist der generelle Störpegel in der Regel um 80%-90% niedriger, dazu kommen die immensen Störfelder von Energiesparlampen und  neuerdings auch LED Leuchtmittel, die Störungen sind breitbandig und reichen von tiefen Frequenzen  (z.B. Langwelle und Mittelwelle) über die Kurzwellenbänder bis in den UKW-Bereich und noch höher. Das weiss aber niemand und wird natürlich auch verschwiegen, auch deswegen weil gut gefilterte Schaltnetzteile ein Vielfaches des gesamten Zubehörartikels kosten. Ich bin kein Technik Feind, aber die Technik muss sauber arbeiten und sauber konstruiert sein, ansonsten kostet es lediglich unsere Gesundheit. Man argumentiert damit, das ja heute niemand mehr Mittelwelle, Langwelle oder Kurzwelle hört, das mag stimmen, ändert aber nichts an der Tatsache, das ich in einem total verseuchten Haushalt lebe und rund um die Uhr dem totalen Elekrosmog ausgesetzt bin. Es ist nicht das einzelne kleine Netzteil des Handy oder des I-Phone, oder auch das Ladegerät einer Stirnlampe, es ist die Masse der Geräte die alltäglich eingestöpselt werden und vor sich hin verseuchen. Das ist aber niemanden bewusst, mir schon, und deswegen konstruiere ich konsequent kleine Trafonetzteile, die wesentlich sauberer arbeiten und nicht hochfrequent stören. Anbei 2 Beispiele wie man dieses Problem lösen kann, beide Netzteile sind kompakt und decken den Bereich zwischen 0,15 und 1,0 Ampere ab, also den Grossteil der kleineren Netzteile.

 

 
 

 
Netzteil für bis zu 1 A Strom, regelbar von 9V bis 12 V, auch 5 Volt ist möglich, aber dann wird die Verlustleistung  des Linearreglers gross, und die Wärmeentwicklung steigt beträchtlich


 

Kleineres Gerät für 5V bis 9V mit maximal 0,2 A Strom. Alle diese kleinen Netzteile verwenden den LM317, sie sind in ein berührungssicheres Kunststoffgehäuse eingebaut und natürlich durch eine primäre Feinsicherung geschützt




Beispiel eines Industrieschaltnetzteiles für 12 V 10A , metallisch geschirmt, mit Erdanschluss und Feinregelung der Ausgangsspannung. Diese Netzteile stören nicht, und für einen 7-fachen USB 3 Hub sind sie die einzige zuverlässige Lösung, sie haben wirklich genügend stabile Leistung um die angeschlossene Peripherie zuverlässig zu versorgen, alles andere ist schlichtweg gesagt nur Schrott